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Hans – Oamoi mit!

Anna Anderluh – Gesang, Rockukulele, Effekte
Helgard Saminger – Querflöte, Altflöte, Melodika, Effekte, Gesang
Clemens Sainitzer – Cello, Cello und noch mehr Cello
Julian Preuschl – Beatbox, Trompete

"Hans macht aus allem Musik, Leute, passts auf wie ihr dreinschaut, was ihr macht, wie ihr geht, weil Hans macht aus allem Musik, Leute, ein Atemzug kann zu Oper werden und alles was nicht stattgefunden hat kann durch Hans überwunden werden… Hans ist „Zurück in die Zukunft“ in Musik…durch präzise Stilwechsel ersparen wir uns die Reisekosten. Hans begleitet unseren Alltag und schenkt uns doppelte Böden und mehrere Himmel. Hans spielt im musikalischen Sandkasten mit unserer Weltsicht und gibt uns klangliche Geborgenheit wenn wir schwerelos im Erstaunen taumeln… Hans tanzt im Orbit des Unsagbaren und gibt uns den Rat: schwebet lange im Tanz sonst ist das Leben Firlefanz. Höchst erstaunliche Unterhaltung in mitreißender Qualität!"(Florian Bramböck, Komponist, Saxophonist, SAXO4)

Zwei Mädchen hüpfen auf der Bühne im Pyjama herum und machen Musik, und dann ist da auch noch dieser Marder.. Was soll das? Ist das Kunst? Muss mir das gefallen?

„Es ist eine Kunst, sich der Willenlosigkeit zu öffnen“ (John Cage). Hans öffnet sich der Kunst des Sinnlosen oder des Sinns im Unsinn. Helgard Saminger und Anna Anderluh stülpen ihren persönlichen Wahnsinn von innen nach außen und sublimieren ihn durch ihren Humor, während sie aber nicht abheben und auf einer höheren Stufe in der Luft segeln, sondern am Boden bleiben und einen ganz lässig, uniformiert in ihrem Pyjama, auffordern: „Come as you are, fühl dich wie zuhause, denn wir tun das auch!“ und die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum verschwimmen lassen. Hans kreiert mit einer Mischform aus Musik, improvisiertem und unsichtbarem Theater einen Kontrapunkt zu dem für sie als zu eng und konventionell empfundenen Kategorisierungswahn im Kulturbetrieb. Scheitern, Peinlichkeit und Irritation aller Menschen im Raum werden zur Kunstform erhoben. Ganz nebenbei wirken die Songs wie ein Sog in ein neues Klanguniversum in welchem abseits der Schamgrenze der Raum der absoluten Freiheit wartet. Im besten Fall ist die Frage, ob denn das jetzt Kunst oder Musik war, ob einem das gefallen muss, oder was dieser Dadaismus soll, obsolet, denn man ist von diesem „Einkastln“ befreit und weiß, dass nichts irgendetwas sein muss und vor allem, dass man auch selbst nicht immer Jemand sein muss."

Für das Programm „Oamoi mit!“ holen sich Hans zwei Musiker zur Unterstützung ins Boot. Der Beatboxer und Trompeter, Julian Preuschl und der Cellist Clemens Sainitzer sind zwei außergewöhnliche Musiker, welche ihr Instrument auf kreative Art und Weise und mit sehr viel musikalischem Feingespür abseits von Schablonen einsetzen. So ist zum Beispiel der Udugroove gesungen, die Flöte fungiert als Fretless Bass oder als Flutebox, der Gesang als verzerrte Gitarre und das Cello als Groovemaschine. Das Vierergespann kreiert einen ungewöhnlich frisch unkonventionellen Sound, der sowohl zum aufmerksamen Zuhören, aber auch zum extatischen Tanzen anregt. Mit einem Augenzwinkern werden unterschiedlichste Musikrichtungen durch den Kakao gezogen, wobei weder die österreichische Jazzszene, noch die Fm4 Kultur, Hip Hop, die österreichische Volksmusik, das Musical oder die Ethno Music verschont bleiben.



„HANS sind eine frische Brise, ein Tritt in den Hintern, eine ungewöhnliche Kombo, die die ZuhörerIn (besser: ZuschauerIn) zunächst mal hochschrecken lässt – was ist denn das?! – dann ob man will oder nicht in ihren Bann zieht und eine/n dann schließlich mit einem tiefzufriedenen Grinsen hinterlässt – Na, das war doch mal was! ……….mitreißend, anders, aufwühlend ist es, und das kann man nicht über alle und jede Musik sagen.“ (Jenny Blochberger, Fm4)

„Durch Menschen bewegen sich Ideen fort, während sie in Kunstwerken erstarren und schließlich zurückbleiben." (Josef Beuys)

„Durch Ideen bewegt H.A.N.S Menschen fort, welche sonst im Kunstglau-ben zurückbleiben und schließlich erstarren." (Renald Deppe, Porgy & Bess)

„A special earcandy and also eyecandy!“ (Ken Norris, Jazzsänger Hamburg)

„Wenn Avantgarde-Pop kein Blatt vor den Mund nimmt. Elektronisch - witzig - kritisch, fabelhaft." (Andreas Weixler, internationaler media artist)

„...zwei so rotzfreche Musikgenies aus Österreich, dass einem Kreisler heuer gehörig die Ohren schlackern würden. Hans verbindet Jazz mit Volksmusikelementen und klingt unverschämt popig dabei. Atemberaubend ist die Genauigkeit mit der sich die Musikerinnen durch komplizierteste Arrangements grooven. Ihre Texte knistern vor Ironie, Boshaftigkeit und Fantasie.“ (Dennis Dreher)

"HANS ist eine Band, die in vielerlei Hinsicht aus dem gewöhnlichen Rahmen fällt. Sowohl textlich wie auch musikalisch verfolgen Anna Anderluh und Helgard Saminger, die beiden Köpfe hinter dem Duo, den Pfad des Bruchs mit den Regeln des Konventionellen. Die Songs der beiden Musikerinnen lassen schmunzeln, aber auch nachdenken, sie sind aufwühlend und auch zum Teil verstörend, doch zugleich auch sehr unterhaltsam. Auf jeden Fall bleibt einem diese Combo, vor allem auch, wenn man sie einmal live gesehen hat, viel, viel länger in Erinnerung, als manch anderes, das man Tag für Tag präsentiert bekommt. HANS zeigen auf recht eindrucksvolle Art, was es heißt, fern von allem musikalischen Einheitsbrei einmal wirklich etwas anderes zu versuchen. Es bleibt zu hoffen, dass man von diesem Zweiergespann auch in Zukunft noch so einiges zu hören bekommt." (Michael Ternai , Mica)